Energiewende

Sowohl bei Bauten als auch in der Mobilität gewinnt die elektrische Energie immer mehr an Bedeutung. Wärmepumpen lösen Gas- und Ölkessel ab und die Elektromobilität konkurriert zunehmend die Verbrennungsmotoren. In der Schweiz wird rund die Hälfte der fossilen Energieträger verwendet, um kaltes Wasser auf etwa 65°C zu erwärmen. Um dem entgegenzuwirken hat sich die Schweiz an der Klimakonferenz in Paris verpflichtet, bis 2030 ihre CO2-Emissionen gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren.

Die SAK unterstützt dieses Abkommen mit ihrer Energiemission, welche nachhaltige Energiesysteme im Gebäudebereich anbietet.

Die Verbindung des Stromnetzes mit der Wärmeproduktion ergibt einen nachhaltigen Ersatz der bestehenden, fossilen Heizsysteme. Die Wärmepumpen nutzen zum grössten Teil die Energie aus der Umgebung, sei es aus dem Boden oder der Luft. Sie werden soweit möglich mit Strom von der eigenen Photovoltaikanlage betrieben. Sollte dieser nicht ausreichen, steht das SAK Versorgungsnetz mit seinem nachhaltigen Naturstrommix zuverlässig unterstützend zur Verfügung.

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die Energiewende

Produktion und Verbrauch am gleichen Ort

Das Stromversorgungsnetz hängt von einem permanenten Gleichgewicht  zwischen Verbrauch und Einspeisung ab. Das heisst, es muss in jeder Sekunde dieselbe Menge Strom verbraucht werden, wie in das Netz eingespeist wird.

Dieses Gleichgewicht halten zu können, stellt – bedingt durch die zunehmenden Einflüsse des Wetters - eine der grossen Herausforderungen für die Energieversorger dar. Als Lösung gilt die Kombination von wetterabhängiger Produktion und Speicherlösungen. Das heisst: Um das Netz nicht unnötig zu belasten, soll die Energie möglichst an ihrem Produktionsort zwischengespeichert werden. Von dort kann sie dann bei Bedarf wiederum direkt bezogen werden. Wärme- und Batteriespeicher sind somit eine ideale Ergänzung für Photovoltaikanlagen.

Wetterabhängige Produktion braucht flexible Verbraucher

Die Privathaushalte verbrauchen in der Schweiz 27 % der gesamten Energie. Dieser Wert verteilt sich auf 3.5 Mio Haushalte, in welchen Strom verbraucht und geheizt wird. Während in einigen Haushalten eine gewisse Flexibilität im Stromverbrauch besteht, bezieht ein anderer Teil der Verbraucher den Strom zu den traditionellen Spitzenzeiten.

Typisches Beispiel dafür ist die Warmwasserproduktion. Diese verfügt über einen Speicher, welcher einfach dann voll sein muss, wenn die Bewohner warmes Wasser benötigen – was ja zu unterschiedlichsten Zeiten der Fall sein kann. Da der Speicher aber auch sehr gut isoliert ist, spielt es keine Rolle, um welche Zeit das Wasser aufgeheizt oder verbraucht wird. Flexible Verbraucher sind ideal um die schwankende, wetterabhängige Stromproduktion durch die Sonne oder den Wind auszugleichen. Je mehr Haushalte ihre flexiblen Verbraucher mit Anlagen für erneuerbare Energien vereinigen, umso besser kann die Energiewende in der Schweiz unterstützt werden.

Nachhaltige Energielösungen

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